Kölner Polizei entgeht knapp der Eintragung in die Geschichtsbücher

Kölner Polizei entgeht knapp der Eintragung in die Geschichtsbücher

Schade eigentlich…

Dabei wäre es doch eine so tolle Geschichte gewesen die die Kölner Polizei- und SEK-Beamten noch ihren Enkeln und Urenkeln hätte erzählen können.

„Damals, als wir dem Drogenbaron von Hohlweide sein riesen Labor zerstört und auseinandergenommen haben…“

Tja, leider sah dies die Staatsanwaltschaft etwas anders und so folgte auf einen fast 200 seitigen Polizeibericht über den Großeinsatz im Fort XI am 13.12.2016, welcher sich beinahe wie eine schlechte Satire liest, ein Schreiben der Staatsanwaltschaft mit den Schlusswort „[…] wird das Verfahren aufgrund unzureichender Beweislast mit sofortiger Wirkung eingestellt […]“ .

Da haben einige Kanister mit Wasser und Urin wohl doch nicht zum lang ersehnten großen Durchbruch der Kölner Polizei geführt, schade aber auch.

Viel bedauerlicher ist, dass für den durch die Polizei entstandene horrende Schaden am alten Gemäuer des rechts rheinischen Fort XI in Holweide wohl von niemandem übernommen werden wird…

Aber dafür stellte sich die Stadt Köln umgehend mit helfender Hand zur Seite und überreichte dem Kulturförderverein Fort XI e.V., welcher sich seit über 10 Jahren um den Erhalt des Forts kümmert und dort Hauptmieter ist, die fristgerechte Kündigung.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.