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Autor: fortxlkoeln

Anzeige gegen Oberbürgermeisterin Frau Reker

Anzeige gegen Oberbürgermeisterin Frau Reker

Vielen Dank an Herrn A. Klein der unsere Oberbürgermeisterin Frau Reker angezeigt hat.

 

Nun stellt sich die Frage, wenn dieses alles so zutrifft (und es scheint richtig zu sein, was in der Anzeige steht) warum müssen wir, der Kulturförderverein Fort XI e.V.  der sich nichts zu Schulden kommen lassen hat raus aus dem For 11 Piccoloministraße 51063 Köln.

Warum wurde uns gekündigt und warum hat uns Frau Reker nicht geholfen. Sind wir ehrenamtler Frau Reker denn nichts wert?

Kölner Polizei rettet Bevölkerung

Kölner Polizei rettet Bevölkerung

Am Morgen des 13.Dezember stürmte die Kölner Polizei zusammen mit einer Hundertschaft des SEK und begleitet von einem Hubschrauber das historische, unter Denkmalschutz gestellte Fort XI, eine alte Befestigungsanlage aus der Preußenzeit, in Köln.

Aus zuverlässigen Quellen wusste man, das sich hinter den über 100 Jahre alten Mauern des Gebäudes ein gefährlicher Drogenboss mit seiner 50 Mann starken Armee an Drogenköchen und Dealern, zusammen mit erheblichen Mengen Rausch-, Gift- und Betäubungsmitteln (die Schätzung beläuft sich wohl auf mehrere Tonnen) befinden sollten.

Durch die hervorragenden im Vorfeld durchgeführten Ermittlungen und Beschattungen kannte das Einsatzkommando jedoch genau die Schwachstellen des Gebäudes und konnte so beinahe unbemerkt in das besagte Fort eindringen.

Der Einsatz von Sprengstoff, Spezial-Rammfahrzeugen, Blendgranaten und sonstigen Maßnahmen zum Aufbruch von Türen und Toren verursachte daher lediglich einen kleinen Schaden im mehrfachen 5 stelligen Bereich (nach ersten Schätzungen).

Der 58- jährige Mann mit den riesen Schlüssenbunden, welcher permanent mit erhobenen Händen rief: „Halt, ich bin hier und ich habe alle Schlüssel! Holen Sie sich die Schlüssel hier! Bitte brechen Sie keine Türen auf, bitte beschädigen Sie das alte Gemäuer nicht!“ war den Beamten wohl nicht aufgefallen.

Was die Polizei und das SEK dann vorfanden lässt ganz Köln den Atem anhalten:

Eine halbe Zigarette mit Marihuana! 😱

Außerdem mehrere Kanister gefüllt mit Wasser, sowie zwei Kanister gefüllt mit Urin, welche laut Zeugenaussagen von einem Mieter gefüllt wurden, der es in den späten und kalten Abendstunden halt nicht mehr auf die weit entfernte Toilettenanlage geschafft hatte. Der Beschuldigte Urinierer bestätigte die Umstände vor Ort.

Das erschreckenste jedoch waren die Unmengen an Plastik-Spielzeugpistolen (auch bekannt unter dem Namen „Soft Air“) welche umgehend sicher gestellt wurden!

Des weiteren wurden den verschiedenen Mietern des vermeintlichen Drogenlabors weitere legale und frei verfügbare „Waffen“ entwendet.

Um die letzten Zweifel auszuräumen, begang das völlig verhältnismäßige und angemessene Team von 100 SEK Beamten dann Hausfriedensbruch in schätzungsweise 8 Fällen und brach in diesem Zuge fremd vermietete Räume und Proberäume auf, um die versteckte Drogenmaffia und die Tonnen an illegalen Mitteln doch noch aufzuspüren. Einen Durchsuchungsbeschluss gab es hierfür nicht.

Nachdem dort Lehrbuchgemäß Einrichtung und persönliche Gegenstände der Mieter verwüstet und zerstört wurden, rückte das SEK ab und ging in die Mittagspause.

Glücklicherweise wurden vorab Reporter von der Express und Bildzeitung bestellt, welche den gefährlichen und todesmutigen Einsatz dokumentieren und noch am selben Tag der Öffentlichkeit vorstellen konnten.

Die horrenden Kosten des Einsatzes können vermutlich und zum Glück durch den gemeinen Steuerzahler gedeckt werden.
Wer sich nun um den verursachten Schaden am historischen Gebäude und an den privaten Gütern der Mieter im Fort XI kümmert und wer die Kosten hierfür trägt bleibt bis jetzt unklar.

Aber die Mieter des Forts und Mitglieder des Kulturförderverein Fort XI e.V., welcher sich seit knapp 10 Jahren um den Erhalt des alten Gebäudes kümmert und hier im Rahme des „Tag der Forts“ Führungen anbietet, sowie deren Kinder, sehen Weihnachten eh als völlig überbewertet – daher macht es Ihnen auch nichts aus auf Geschenke und Zeit miteinander zu verzichten und sattdessen im Fort wieder Ordnung zu schaffen und dort private Zeit und Geld zu investieren, um die Schäden des Polizeieinsatzes wenigstens teilweise aufzufangen…

Eins ist jedoch gewiss:
Mal wieder hat unsere Stadt ihr Leben und Ihre Sicherheit der hervorragenden Arbeit der Kölner Polizei zu verdanken!

IHR HABT UNS WEIHNACHTEN GERETTET – DANKE

Kölner Polizei entgeht knapp der Eintragung in die Geschichtsbücher

Kölner Polizei entgeht knapp der Eintragung in die Geschichtsbücher

Schade eigentlich…

Dabei wäre es doch eine so tolle Geschichte gewesen die die Kölner Polizei- und SEK-Beamten noch ihren Enkeln und Urenkeln hätte erzählen können.

„Damals, als wir dem Drogenbaron von Hohlweide sein riesen Labor zerstört und auseinandergenommen haben…“

Tja, leider sah dies die Staatsanwaltschaft etwas anders und so folgte auf einen fast 200 seitigen Polizeibericht über den Großeinsatz im Fort XI am 13.12.2016, welcher sich beinahe wie eine schlechte Satire liest, ein Schreiben der Staatsanwaltschaft mit den Schlusswort „[…] wird das Verfahren aufgrund unzureichender Beweislast mit sofortiger Wirkung eingestellt […]“ .

Da haben einige Kanister mit Wasser und Urin wohl doch nicht zum lang ersehnten großen Durchbruch der Kölner Polizei geführt, schade aber auch.

Viel bedauerlicher ist, dass für den durch die Polizei entstandene horrende Schaden am alten Gemäuer des rechts rheinischen Fort XI in Holweide wohl von niemandem übernommen werden wird…

Aber dafür stellte sich die Stadt Köln umgehend mit helfender Hand zur Seite und überreichte dem Kulturförderverein Fort XI e.V., welcher sich seit über 10 Jahren um den Erhalt des Forts kümmert und dort Hauptmieter ist, die fristgerechte Kündigung.